
Konzert
BRAHMSREQUIEM
Requiemkonzert
6. April 2025
St. Bonifazius - Hamburg
18h
Das Meisterwerk von Johannes Brahms
Annika Mendrala - Sopran
Walter Bially, Leitung
Requiemkonzert
6. April 2025
St. Bonifazius - Hamburg
18h
Das Meisterwerk von Johannes Brahms
Annika Mendrala - Sopran
Walter Bially, Leitung
Passionskonzert des großen Oratorienchores der Gemeinde St. Johannis Harvestehude
Matthäuspassion in 2 Teilen an 2 Tagen!
17. April 2025 19 Uhr
und
18. April 2025 15 Uhr
St. Johannis Harvestehude
St. Johannis Chor Harvestehude
Annika Mendrala, Sopran
Christopher Bender, Leitung
Konzert mit dem Kantatenchor der Christianskirche in Ottensen
St. Christiansen - Ottensen in Altona
Kantatenchor Ottensen
Annika Mendrala - Sopran
Igor Zeller, Leitung
Requiemkonzert des VOKALWERK HAMBURG
22. November 2024
St. Johannis Harvestehude
19h
Vokalwerk Hamburg
Annika Mendrala, Sopran
Annika Mendrala und Christopher Bender, Leitung
Großes Weihnachtskonzert mit allen Teilen des Weihnachtsoratoriums
St. Johannis Harvestehude - 13.12.2025 - 19:00 UHR
Chor St. Johannis
Annika Mendrala, Sopran
Johannes Gaubitz, Tenor
elbipolis Barockorchester Hamburg
Christopher Bender, Leitung
Gottesdienst an Silvester
Buxtehude Weihnachtskantaten im Gottesdienst
Pastorinnen Andrea Busse und Claudia Tietz;
Solisten und Projektchor
Sopran Annika Mendrala
Elbipolis Barockorchester
Christopher Bender, Orgel & Leitung
Gottesdienst am 1. Weihnachtstag
Buxtehude Weihnachtskantaten im Gottesdienst
Pastorinnen Andrea Busse und Claudia Tietz;
Solisten und Projektchor
Sopran Annika Mendrala
Elbipolis Barockorchester
Christopher Bender, Orgel & Leitung
WEIHNACHTSKONZERT im Schleswiger Dom
Chorkonzert der Domkantorei
Sopran Annika Mendrala
Leitung Mahela T. Reichstatt
WEIHNACHTSKONZERT in der Erlöserkirche Farmsen Berne
Kantorei der Erlöserkirche Farmsen Berne
Sopran Annika Mendrala
Leitung Michael Gellermann
WEIHNACHTSKONZERT in der Kirche St. Johannis Harvestehude
„Weihnachtsoratorium“ – direkt denkt man beim Lesen dieses Begriffs an einen Namen: Johann Sebastian Bach. Dass es aber auch andere Weihnachtsoratorien gibt, die nicht minder weihnachtlich stimmen, tritt leider oft in den Hintergrund. So wie das „Oratorio de Noël“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns. Dieser schrieb 1858 mit 23 Jahren binnen zwölf Tagen sein Weihnachts-oratorium. Er vertont in seinem lateinischen „Oratorio de Noël“ Texte des Alten und des Neuen Testamentes sowie Texte der weihnachtlichen Messproprien. Wenngleich sich das romantische Stück musikalisch und inhaltlich deutlich von Bachs Werk unterscheidet, ist die Verehrung des Meisters spürbar, denn Saint-Saëns überschreibt den ersten Satz mit den Worten „Dans le style de Séb. Bach“. Das Programm wird stimmungsvoll ergänzt mit Benjamin Brittens „Ceremony of Carols“, Franz Biebls „Ave Maria“ und dem Weihnachtskonzert von Locatelli.
Hanna Zumsande, Sopran
Annika Mendrala, Mezzosopran
Anne Schuldt, Alt
Christian Georg, Tenor
Felix Rumpf, Bass
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Chor St. Johannis
Christopher Bender, Leitung
Karten von 6 bis 42 €
bei der Konzertkasse Gerdes und bei www.eventim.de
Restkarten an der Abendkasse
Herbstkonzert des VOKALWERK HAMBURG
9. November 2024
St. Johannis Harvestehude
19h
Modernes Crossover Programm von Palaestrina bis zu den Beatles
Vokalwerk Hamburg
Annika Mendrala und Christopher Bender, Leitung
Eintritt: 12 €
Requiemkonzert mit dem Albert-Schweitzer-Oratorienchor
14. September 2024
St. Jacobi - Innenstadt
19h
Das Meisterwerk von Johannes Brahms
Annika Mendrala - Sopran
Seungwoo Sun - Bariton
Albert Schweitzer Oratorienchor
Projektorchester in Zusammenarbeit mit dem Harvestehuder Sinfonieorchester
Jakob Deiml, Leitung
Karten ab 20 €
18 Uhr
Martin-Luther-Kirche Alsterdorf
Albert-Schweitzer Kammerchor
Sopran Annika Mendrala
Tenor Michael Connaire
Klavier Matthias Veit
Leitung Walter Bially
Großes Sommerkonzert
St. Johannis Harvestehude - 6.7. 2024 - 19:00 UHR
Chor St. Johannis Harvestehude
Annika Mendrala, Sopran
Mitglieder der Hamburger Camerata
Christopher Bender, Leitung
Konzert in St. Gertrud Mundsburg
Sopran Annika Mendrala
Leitung Walter Bially
Frühlingskonzert des VOKALWERK HAMBURG
5. Mai 2024
St. Johannis Harvestehude
18h
Modernes Crossover Programm von Palaestrina bis zu den Beatles
Vokalwerk Hamburg
Annika Mendrala und Christopher Bender, Leitung
Eintritt: 12 €
Bei den diesjährigen Stimmwelten wird zum Anlass des Jubiläums aus dem Vollen geschöpft.
Gemeinsames Singen und Klingen, 3 Workshops, eine Live-Endoskopie und dazu genug Zeit um bei einem ausgiebigen Lunch ins Gespräch zu kommen.
Stimmwelten 2024 wird eine reine Live-Veranstaltung.
Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten, die Plätze sind begrenzt.
Referent:innen
Prof. Dr. med. Eberhard Seifert, Christian Herbst, Craig Lees, Isabelle Schaller, Mei Siang Chou und Annika Mendrala
Anmeldung
Bitte Anmeldung bis zum 15.04.2024 per E-Mail an: jeannette.gut@hkb.bfh.ch
OSTERKONZERT im Schleswiger Dom
Stadtkantorei Husum, Domchor Schleswig und Jugendchor Schleswig sowie Mitglieder des Essener Bachchores
Mitglieder des Landessinfonieorchesters Schleswig Holstein
Sopran Annika Mendrala
Alt Tiina Zahn
Tenor Christopher Renz
Bass Christoph Liebold
Bass Fabian Kuhnen
Leitung Mahela T. Reichstatt
OSTERKONZERT in der Marienkirche Husum
Stadtkantorei Husum, Domchor Schleswig und Jugendchor Schleswig sowie Mitglieder des Essener Bachchores
Mitglieder des Landessinfonieorchesters Schleswig Holstein
Sopran Annika Mendrala
Alt Tiina Zahn
Tenor Christopher Renz
Bass Christoph Liebold
Bass Fabian Kuhnen
Leitung Kai Krakenberg
Gottesdienst zu Silvester
Bachs Weihnachtskantaten im Gottesdienst
Pastorin Claudia Tietz;
Solisten und Projektchor
Elbipolis Barockorchester
Christopher Bender, Orgel & Leitung
Gottesdienst am 2. Weihnachtstag
Bachs Weihnachtskantaten im Gottesdienst
Pastorin Claudia Tietz;
Solisten und Projektchor
Elbipolis Barockorchester
Christopher Bender, Orgel & Leitung
Gottesdienst am 1. Weihnachtstag
Bachs Weihnachtskantaten im Gottesdienst
Pastorin Andrea Busse;
Solisten und Projektchor
Elbipolis Barockorchester
Christopher Bender, Orgel & Leitung
Großes Weihnachtskonzert mit allen Teilen des Weihnachtsoratoriums
St. Johannis Harvestehude - 16.12.2023 - 19:00 UHR
Chor St. Johannis
Annika Mendrala, Sopran
Katharina Heiligtag, Alt
Johannes Gaubitz, Tenor
Felix Rumpf, Bass
elbipolis Barockorchester Hamburg
Christopher Bender, Leitung
Weihnachtskonzert des VOKALWERK HAMBURG
9. Dezember 2023
St. Johannis Harvestehude
19h
Klassiker der französischen Weihnachtstradition und selten aufgeführte,
französische Chorliteratur.
Vokalwerk Hamburg
Leitung Christopher Bender und Annika Mendrala
Konzertabend mit dem Chor St. Johannis Harvestehude.
Sopran Annika Mendrala
Leitung Christopher Bender
Konzert im Schleswiger DOM mit Mendelssohns Meisterwerk
ELIAS
Solosopran: Annika Mendrala
Dirigentin: Mahela Reichstatt
Infos unter Website des Schleswiger Dom
Ort: Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kaltenkirchen
Annika Mendrala - Sopran
Alexandra Hebart -Alt
Stephan Scherpe - Tenor
Joey Leuschner - Bass
Pianist: Mathis Bereuter
Leitung - Daniel Zimmermann
Chor St. Johannis Harvestehude
Elbipolis Barockorchester
Dirigent: Christopher Bender
Sopran: Annika Sophie Mendrala
Mit einem spartenübergreifenden Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater begibt sich Holger Schultze auf Spurensuche und wirft einen lustvoll-distanzierten Blick auf das Romantische – damals und heute. Mit bekannten und unbekannten Liedern, Texten und Coverversionen von Clara Schumann und Franz Schubert, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff, Nina Hagen und Manfred Maurenbrecher – und vielen anderen.
Jetzt stecken sie fest. Auf der Flucht, im Exil sitzen sie auf ihren Habseligkeiten und blicken über die Grenzlinie, den Fluss, zurück auf ihre Heimat. Aus der Distanz kommentieren sie kontrovers die unübersichtliche politische Lage in Deutschland. Sie schwelgen in Erinnerungen an glückliche und weniger glückliche Zeiten. Sie fantasieren über die ungewisse Zukunft. Sie diskutieren unterschiedliche Lebensentwürfe. Sie streiten sich, verlieben sich und entfremden sich voneinander. Sie hauen sich Lieder und Texte um die Ohren und finden zueinander im Chorgesang. Sie sind aufgebrochen zu einer Reise mit unbekanntem Ausgang. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt stecken sie fest. Sie sind der Fanclub der Sehnsucht, unverbesserliche Romantiker:innen.
PRESSE:
»Wer solche Darsteller hat, muss sich um das Theater keine Sorgen machen«, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (28. September 2020). Die »grandiosen« musikalischen Arrangements funktionierten auch deshalb »so wunderbar«, weil die beteiligten Darsteller*innen so »fabelhaft« agierten. Holger Schultzes »wunderbare Revue« reiche »weit in der Geschichte zurück und in die Gegenwart hinein«, verhandle nicht nur das romantische Gefühl, sondern auch den politischen Hintergrund, und mancher Text entpuppe sich als durchaus aktuell. Fazit des Rezensenten: Es sei ein Abend, »der in 90 Minuten alles vergessen lässt, was derzeit die Gemüter beschäftigt. Was kann Theater Besseres bieten?«
Im Mannheimer Morgen (29. September 2020) berichtet Martin Vögele, die Text- und Musiksammlung zwischen »Zerrissenheit« und »Hingerissenheit« bündele sich zu einem »fulminanten Theaterreigen, der Witz, Leidenschaft, Melancholie mit den Mitteln größter Musikalität zum Klingen« bringe. »Hervorragendes« leisteten nicht nur die Musiker an Klavier, Schlagzeug und Akkordeon, sondern vor allem Darsteller*innen aus den Sparten Musiktheater und Schauspiel: »sie singen und spielen (was auch im je uneigentlichen Metier prächtig gelingt)«.
Mit einem spartenübergreifenden Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater begibt sich Holger Schultze auf Spurensuche und wirft einen lustvoll-distanzierten Blick auf das Romantische – damals und heute. Mit bekannten und unbekannten Liedern, Texten und Coverversionen von Clara Schumann und Franz Schubert, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff, Nina Hagen und Manfred Maurenbrecher – und vielen anderen.
Jetzt stecken sie fest. Auf der Flucht, im Exil sitzen sie auf ihren Habseligkeiten und blicken über die Grenzlinie, den Fluss, zurück auf ihre Heimat. Aus der Distanz kommentieren sie kontrovers die unübersichtliche politische Lage in Deutschland. Sie schwelgen in Erinnerungen an glückliche und weniger glückliche Zeiten. Sie fantasieren über die ungewisse Zukunft. Sie diskutieren unterschiedliche Lebensentwürfe. Sie streiten sich, verlieben sich und entfremden sich voneinander. Sie hauen sich Lieder und Texte um die Ohren und finden zueinander im Chorgesang. Sie sind aufgebrochen zu einer Reise mit unbekanntem Ausgang. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt stecken sie fest. Sie sind der Fanclub der Sehnsucht, unverbesserliche Romantiker:innen.
PRESSE:
»Wer solche Darsteller hat, muss sich um das Theater keine Sorgen machen«, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (28. September 2020). Die »grandiosen« musikalischen Arrangements funktionierten auch deshalb »so wunderbar«, weil die beteiligten Darsteller*innen so »fabelhaft« agierten. Holger Schultzes »wunderbare Revue« reiche »weit in der Geschichte zurück und in die Gegenwart hinein«, verhandle nicht nur das romantische Gefühl, sondern auch den politischen Hintergrund, und mancher Text entpuppe sich als durchaus aktuell. Fazit des Rezensenten: Es sei ein Abend, »der in 90 Minuten alles vergessen lässt, was derzeit die Gemüter beschäftigt. Was kann Theater Besseres bieten?«
Im Mannheimer Morgen (29. September 2020) berichtet Martin Vögele, die Text- und Musiksammlung zwischen »Zerrissenheit« und »Hingerissenheit« bündele sich zu einem »fulminanten Theaterreigen, der Witz, Leidenschaft, Melancholie mit den Mitteln größter Musikalität zum Klingen« bringe. »Hervorragendes« leisteten nicht nur die Musiker an Klavier, Schlagzeug und Akkordeon, sondern vor allem Darsteller*innen aus den Sparten Musiktheater und Schauspiel: »sie singen und spielen (was auch im je uneigentlichen Metier prächtig gelingt)«.
Schauspiel
Marguerre-Saal
Bertolt Brechts Welterfolg von 1928 porträtiert eine Gesellschaft, die in Armut, Massenarbeitslosigkeit, Kriminalität, Korruption und Prostitution lebt.
Der zunehmenden Verhärtung der Menschen zum Trotz macht der scheinheilige Moralapostel Jonathan Peachum sein Geschäft mit der Jämmerlichkeit anderer. Er hat eine Bettleragentur gegründet, in der er »jeden Mann in fünf Minuten in ein so bejammernswertes Wrack verwandelt, dass ein Hund weinen würde, wenn er ihn sieht«. Der berüchtigte Gangsterboss Mackie Messer legt sich mit Peachum an, als er Polly – Peachums Tochter – heiratet. Der Bettlerkönig verlangt die sofortige Verhaftung des Gangsters und erpresst den Polizeichef Tiger Brown mit einer gewaltigen Bettlerdemonstration.
»Die Dreigroschenoper« ist eine Studie über den Defekt der bürgerlichen Gesellschaft, die nicht mehr in, sondern von der Moral lebt, denn »erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral«. All dies wird in den Songs der »Dreigroschenoper« auf eine wunderbare und oft komische Art und Weise beschrieben. In Holger Schultzes Inszenierung wird die bekannte Hamburger Band »Tante Polly«, unterstützt durch Musiker aus der Region, Weills Musik auf die Bühne bringen. Dabei erscheinen Brechts vor neunzig Jahren geschriebene Bosheiten wie Analysen und Kommentare zu den ökonomischen Turbulenzen der Gegenwart: »Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?«
PRESSESTIMMEN:
Für das Deutschlandradio war Michael Laages zu Gast bei der Premiere und berichtete anschließend im Gespräch mit Redakteur Eckhard Roelcke. Den Beitrag, gesendet in der Sendung »Fazit« am 23. Juni 2019, können Sie im Online-Angebot des Deutschlandradios nachhören.
Regisseur Holger Schultze habe den Klassiker mit »viel Herz und Biss, als ebenso turbulentes wie hintergründiges Spiel« auf die Bühne gebracht, meint Eckhard Britsch im Mannheimer Morgen (25. Juni 2019), und es passe ausgezeichnet, wie hier die »politischen, ja durchaus aktuellen Nuancen« subtil eingearbeitet würden. Der Regisseur zeichne »immer stimmige Figuren« und das »tolle Ensemble« zeige »unübersehbar Spielfreude«, agiere ebenso »locker wie hochgespannt«. »Bemerkenswert« sei die »schmissige« Darbietung der Songs, überhaupt sei mit der Musik ein »Glücksgriff« gelungen: Die Instrumentalisten von Tante Polly agierten »ganz ausgezeichnet« und befeuerten skurril und frech auch immer wieder die Handlung.
+
Von einem »unterhaltsamen Abend« mit Revue-Charakter und »diversen Anspielungen auf die Trivialkultur« berichtet Thomas Rothschild auf nachtkritik.de (24.6.2019). Regisseur Holger Schultze habe auf die Musik gesetzt; die Heidelberger Schauspieler könnten singen und damit sei der »lange begeisterte Schlussapplaus« bereits vorprogrammiert.
Eine »runde Sache. Durch und durch« bescheinigt Volker Oesterreich der Inszenierung in der Rhein-Neckar-Zeitung (25. Juni 2019). In einer Nummern-Revue mit »knallig bunter Wirkung« der Bühne und der »großartig designten Kostüme« könnten die »schmissigen Songs« ihren Sexappeal entfalten. Zudem bereichere Regisseur Holger Schultze die Inszenierung »zum Vergnügen des Publikums« mit einer Reihe »satirischer Momente«. Besonders gefeiert worden seien Sheila Eckhardt als Polly und »Erzkomödiant« Steffen Gangloff als Mackie Messer wie auch Katharina Quast und Hans Fleischmann als Mrs. und Mr. Peachum.
Mit einem spartenübergreifenden Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater begibt sich Holger Schultze auf Spurensuche und wirft einen lustvoll-distanzierten Blick auf das Romantische – damals und heute. Mit bekannten und unbekannten Liedern, Texten und Coverversionen von Clara Schumann und Franz Schubert, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff, Nina Hagen und Manfred Maurenbrecher – und vielen anderen.
Jetzt stecken sie fest. Auf der Flucht, im Exil sitzen sie auf ihren Habseligkeiten und blicken über die Grenzlinie, den Fluss, zurück auf ihre Heimat. Aus der Distanz kommentieren sie kontrovers die unübersichtliche politische Lage in Deutschland. Sie schwelgen in Erinnerungen an glückliche und weniger glückliche Zeiten. Sie fantasieren über die ungewisse Zukunft. Sie diskutieren unterschiedliche Lebensentwürfe. Sie streiten sich, verlieben sich und entfremden sich voneinander. Sie hauen sich Lieder und Texte um die Ohren und finden zueinander im Chorgesang. Sie sind aufgebrochen zu einer Reise mit unbekanntem Ausgang. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt stecken sie fest. Sie sind der Fanclub der Sehnsucht, unverbesserliche Romantiker:innen.
PRESSE:
»Wer solche Darsteller hat, muss sich um das Theater keine Sorgen machen«, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (28. September 2020). Die »grandiosen« musikalischen Arrangements funktionierten auch deshalb »so wunderbar«, weil die beteiligten Darsteller*innen so »fabelhaft« agierten. Holger Schultzes »wunderbare Revue« reiche »weit in der Geschichte zurück und in die Gegenwart hinein«, verhandle nicht nur das romantische Gefühl, sondern auch den politischen Hintergrund, und mancher Text entpuppe sich als durchaus aktuell. Fazit des Rezensenten: Es sei ein Abend, »der in 90 Minuten alles vergessen lässt, was derzeit die Gemüter beschäftigt. Was kann Theater Besseres bieten?«
Im Mannheimer Morgen (29. September 2020) berichtet Martin Vögele, die Text- und Musiksammlung zwischen »Zerrissenheit« und »Hingerissenheit« bündele sich zu einem »fulminanten Theaterreigen, der Witz, Leidenschaft, Melancholie mit den Mitteln größter Musikalität zum Klingen« bringe. »Hervorragendes« leisteten nicht nur die Musiker an Klavier, Schlagzeug und Akkordeon, sondern vor allem Darsteller*innen aus den Sparten Musiktheater und Schauspiel: »sie singen und spielen (was auch im je uneigentlichen Metier prächtig gelingt)«.
Mit einem spartenübergreifenden Ensemble aus Schauspiel und Musiktheater begibt sich Holger Schultze auf Spurensuche und wirft einen lustvoll-distanzierten Blick auf das Romantische – damals und heute. Mit bekannten und unbekannten Liedern, Texten und Coverversionen von Clara Schumann und Franz Schubert, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff, Nina Hagen und Manfred Maurenbrecher – und vielen anderen.
Jetzt stecken sie fest. Auf der Flucht, im Exil sitzen sie auf ihren Habseligkeiten und blicken über die Grenzlinie, den Fluss, zurück auf ihre Heimat. Aus der Distanz kommentieren sie kontrovers die unübersichtliche politische Lage in Deutschland. Sie schwelgen in Erinnerungen an glückliche und weniger glückliche Zeiten. Sie fantasieren über die ungewisse Zukunft. Sie diskutieren unterschiedliche Lebensentwürfe. Sie streiten sich, verlieben sich und entfremden sich voneinander. Sie hauen sich Lieder und Texte um die Ohren und finden zueinander im Chorgesang. Sie sind aufgebrochen zu einer Reise mit unbekanntem Ausgang. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Jetzt stecken sie fest. Sie sind der Fanclub der Sehnsucht, unverbesserliche Romantiker:innen.
PRESSE:
»Wer solche Darsteller hat, muss sich um das Theater keine Sorgen machen«, freut sich Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (28. September 2020). Die »grandiosen« musikalischen Arrangements funktionierten auch deshalb »so wunderbar«, weil die beteiligten Darsteller*innen so »fabelhaft« agierten. Holger Schultzes »wunderbare Revue« reiche »weit in der Geschichte zurück und in die Gegenwart hinein«, verhandle nicht nur das romantische Gefühl, sondern auch den politischen Hintergrund, und mancher Text entpuppe sich als durchaus aktuell. Fazit des Rezensenten: Es sei ein Abend, »der in 90 Minuten alles vergessen lässt, was derzeit die Gemüter beschäftigt. Was kann Theater Besseres bieten?«
Im Mannheimer Morgen (29. September 2020) berichtet Martin Vögele, die Text- und Musiksammlung zwischen »Zerrissenheit« und »Hingerissenheit« bündele sich zu einem »fulminanten Theaterreigen, der Witz, Leidenschaft, Melancholie mit den Mitteln größter Musikalität zum Klingen« bringe. »Hervorragendes« leisteten nicht nur die Musiker an Klavier, Schlagzeug und Akkordeon, sondern vor allem Darsteller*innen aus den Sparten Musiktheater und Schauspiel: »sie singen und spielen (was auch im je uneigentlichen Metier prächtig gelingt)«.
Chor St. Johannis Harvestehude
Elbipolis Barockorchester
Sopran Annika Sophie Mendrala
Ltg C. Bender
Chor St. Johannis Harvestehude
Elbipolis Barockorchester
Sopran Annika Sophie Mendrala
Ltg C. Bender